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Grammatik-Regeln: Simple Present
Die wichtigsten Regeln kurz & einfach erklärt
1 Wann nutze ich das Simple Present?
Du benutzt das Simple Present für Dinge, die regelmäßig passieren, für Gewohnheiten und für den ganz normalen Alltag - also für das, was immer wieder passiert.
Diese Signalwörter zeigen dir: "Hier brauche ich Simple Present!"
always = immer
usually = normalerweise
often = oft
sometimes = manchmal
never = nie
every day = jeden Tag
Kayleigh helps the children every day.
Das Simple Present benutzt du außerdem für allgemeine Fakten (Dinge, die immer wahr sind) und für feste Zeitpläne (z.B. Öffnungszeiten):
Water boils at 100 degrees.
The kindergarten opens at 8 AM.
⚠️ Achtung: Für etwas, das GERADE JETZT passiert (z.B. "Ich helfe gerade"), benutzt du NICHT das Simple Present, sondern das Present Progressive (is/are + -ing)!
2 Die Grundregel: "He, she, it - das 's' muss mit!"
Bei I, you, we, they bleibt das Verb in der Grundform. Nur bei he, she, it (und Einzahl-Wörtern wie "the child" oder Namen wie "Kayleigh") hängst du ein "s" an:
Kayleigh works at the kindergarten.
Ein paar Besonderheiten:
Verben auf -sh, -ch, -ss, -x, -o bekommen "es": wash → washes, watch → watches, go → goes, do → does
Verben auf Konsonant + y: das "y" wird zu "ies": cry → cries, hurry → hurries
Bei Vokal + y bleibt es normal: play → plays
Kayleigh washes her hands.
The child cries at night.
3 Ausnahme: Modalverben (can, must, should...)
Modalverben sind eine wichtige Ausnahme von der "-s"-Regel! Nach Modalverben wie can (können), must (müssen), should (sollte), may (dürfen), might (könnte) und could (könnte) bekommt das Verb NIE ein "s" - auch nicht bei he/she/it!
He can play the piano.
She must finish her homework.
❌ Falsch: "He cans play." oder "He can plays." ✅ Richtig: "He can play." - nach dem Modalverb kommt immer die reine Grundform, egal welches Subjekt!
4 Verneinung: don't / doesn't + Grundform
Für eine Verneinung brauchst du don't (bei I/you/we/they) oder doesn't (bei he/she/it) - danach kommt immer die Grundform des Verbs, ohne "s"!
I don't like it.
Kayleigh doesn't like it.
💡 Merke: Nach "doesn't" NIE ein "s" ans Verb hängen - das "s" steckt schon in "doesn't"!
5 Fragen: Do / Does + Grundform
Für eine Frage stellst du Do (I/you/we/they) oder Does (he/she/it) an den Satzanfang, dann die Person, dann die Grundform des Verbs, am Ende ein Fragezeichen.
Do you like it?
Does Kayleigh play with the kids?
6 Singular (Einzahl) & Plural (Mehrzahl)
Genau wie bei Verben gibt es auch bei Nomen (Hauptwörtern) klare Regeln für die Mehrzahl:
Normalerweise einfach "s" anhängen: toy → toys, book → books
Nomen auf -sh, -ch, -s, -x, -o bekommen "es": box → boxes, class → classes, potato → potatoes
Nomen auf Konsonant + y: das "y" wird zu "ies": baby → babies, story → stories
one toy, two toys
Und ein paar unregelmäßige Mehrzahlformen, die du auswendig lernen musst:
child → children (Kind → Kinder)
man → men (Mann → Männer), woman → women (Frau → Frauen)
person → people (Person → Leute)
tooth → teeth, foot → feet, mouse → mice
sheep → sheep (bleibt gleich!)
The children play with their toys.
7 Satzbau: Wie baue ich einen englischen Satz?
Im Englischen ist die Satzstellung sehr streng: Subjekt → Verb → Objekt (kurz: SVO). Das Verb steht IMMER direkt nach dem Subjekt - anders als im Deutschen kannst du hier nicht viel umstellen!
Kayleigh helps the children.
Wohin kommen die Signalwörter?
Kurze Häufigkeits-Wörter (always, usually, often, sometimes, never) stehen in der Satzmitte, direkt vor dem Verb.
Zeit-Angaben (every day, every week, on Mondays, at the weekend) stehen meist am Satzende.